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Artikel-Schlagworte: „Wächtersbach-Aufenau“

22. September 2012
08:00bis18:00

 

MSC Drabenderhöhe-Bielstein e. V. im ADAC

MSC Drabenderhöhe-Bielstein e. V. im ADAC • Postfach 2101 • D-51662 Wiehl-Bielstein

An alle Seitenwagen Fahrer

 


                                

 

                                      MSC Drabenderhöhe-Bielstein e. V.

Postfach 2101

D-51662 Wiehl-Bielstein

www.msc-bielstein.de

 

 

 

Bankverbindung:

Volksbank Oberberg eG

BLZ: 384 621 35, Konto-Nr. 100 232 014

Steuernummer: 212/5756/0230

USt.-ID-Nr.: DE 122531718

 

                                                                                                             Bielstein den 2 August 2012

 

 

 

Der MSC Drabenderhöhe – Bielstein  veranstaltet  im Rahmen des

 

           ADAC Nordrhein MX – Cup      und     Seitenwagen Veteranen Cup

 

                         am Samstag den 22 September 2012

 

           

           einen      “ Seitenwagen Pokallauf Open “

 

 

zugelassen sind alle Seitenwagen die den Technischen Bestimmungen des DMSB entsprechen.

 

 

Nenngeld :  35,– Euro je Gespann

 

Nennschluß :   7 September  2012

 

Die Starterliste wird am 10 September auf der Homepage des MSC Bielstein veröffentlicht.

Ist euer Name auf der Starterliste gilt dieses als Nennbestätigung.

 

Die Nennung sendet ihr bitte an :   Udo Hess       

                                                        Bleifeld 31

                                                        51503 Rösrath

                                                        Oder per Mail an :     info@msc-bielstein.de

                                                        Oder per Fax an  :     02205 / 913933

 

Bitte beachtet das nur Nennungen berücksichtigt werden die das Nenngeld auf das oben angegebene Konto bis zu 7 September überwiesen haben.  Leider können wir nur 30 !!!!!

Startplätze vergeben.

Der Vorstand

Mit einem Paukenschlag endet das allgemeine Rätselraten, wer denn nun als Ersatz für den verletzten Kenny van Gaalen (NL) zu Daniel Willemsen (NL) ins Boot steigt. Es ist der junge Lette Lauris Daiders. Bereits am kommenden Wochenende 21./22.07.12 beim DM-Lauf in Strassbessenbach wird das neue Team #1 Daniel Willemsen (NL)/Lauris Daiders (LV) an den Start gehen. Damit ist aber auch klar, dass das Team #2 Daiders/Daiders sich trennt. Der Vizeweltmeister von 2011, hilft dem Weltmeister!

In einem persönlichen Gespräch mit der Redaktion von www.sidecarcross-action.de teilte der Sponsor der Daiders Brüder, Uli Mack, gestern Abend mit, dass man in einer Teamsitzung zu dem Entschluss gekommen ist, die Saison frühzeitig zu beenden, und stattdessen den 9-fachen Weltmeister Daniel Willemsen zu unterstützt. “Unsere Saison in der WM verlief bisher eher enttäuschend“, sagte Hauptsponsor Uli Mack “nach der Vizeweltmeisterschaft im letzten Jahr wollten die Jungs dieses Jahr um den Titel kämpfen, doch leider ist schon seit Beginn der Saison in der WM der Wurm drinnen. Und jeder in der Szene weiß, dass zu Daniel Willemsen nicht jeder ins Boot steigen kann. Lauris bringt die Fitness und auch das Können mit, und ist dieser Aufgabe absolut gewachsen. Er wird bei Daniel darüber hinaus auch noch viel lernen können. Und so hat zumindest einer der beiden Daiders Jungs die Chance, Weltmeister zu werden.“ Das beste Ergebnis in der diesjährigen WM der beiden Daiders war bisher ein dritter Platz im 1. Wertungslauf in Kramolin (CZ). Sonst fand man sich immer zwischen Rang 5 bis 10 wieder. Meistens begann das Drama schon in den Qualiraces. Sehr oft waren die Daiders Brüder in Startunfälle verwickelt und mussten sich so immer von hinten nach vorne kämpfen und hatten so meistens schon bei der Startaufstellung zu den Wertungsläufen das nachsehen. Und auch hier waren sie des Öfteren die Leidtragenden, und steckten mitten im Getümmel. Wie z.B. in Genk wo sie sich in beiden Läufen jeweils nach dem Start von Platz 20 oder noch schlechter wieder nach vorne arbeiten mussten, die Spitze dann aber schon weg war. Dass Janis und Lauris Daiders auch in diesem Jahr das Tempo der Weltelite mitgehen können, zeigten sie an den Zeiten in den Freien Training und Pre-Qualis wo sie meistens vorne dabei waren. Aber auch in den Läufen zur int. Deutschen Meisterschaft, wo wie in Wächtersbach-Aufenau, Schopfheim oder Teutschenthal jeweils die Top 5 der WM am Start waren, zeigten Sie das sie es können und waren immer untern den ersten drei Rängen. Was also in der int. DM passte, passte aber leider in der WM irgendwie nicht.

Dafür konnte Daniel Willemsen sein Glück kaum glauben, als er vom Team Daiders angeboten bekam, mit Lauris die Saison zu Ende zu fahren. Noch mal Sponsor Uli Mack: “Ich kenne Daniel nun auch schon einige Zeit persönlich, aber so oft Danke wie er gestern gesagt hat, habe ich es insgesamt noch nie von ihm gehört. Aber auch Fahrer Janis steht zu 100% hinter der Entscheidung des Teams, und stellt seine eigenen Ansprüche zurück.“ Und Daniel Willemsen hat auch gleich seine Unterstützung zugesagt, für die beiden letzten DM-Läufe in Strassbessenbach und Geisleden für Janis Daiders einen Ersatzbeifahrer zu besorgen. Daniel Willemsen will bei Maris Rupeiks (LV) anfragen, ob Rupeiks seinen Beifahrer Elvijs Mucenieks (LV) zumindest für kommendes Wochenende in Strassbessenbach abstellen würde. Falls dies nicht der Falls sein sollte, dann wird Janis Daiders nach jetzigem Stand am Wochenende auch nicht an den Start gehen. Momentan haben die Daiders Brüder in der int. DM 45 Pkt. Vorsprung auf die dahinter liegenden #14 Andy Bürgler (CH)/Raphael Markert (D), bei noch vier ausstehenden Wertungsläufen, bei denen noch 100Pkt. zu vergeben sind. “Im Normalfall, sollte aber dann ein Start in Geisleden machbar sein, falls nicht mit Elvijs Mucenieks, dann aber mit Lauris, damit die Titelverteidigung der Deutschen Meisterschaft unter Dach und Fach gebracht werden kann.“, so Sponsor Uli Mack. Somit darf man gespannt sein, wie gut das neue Team Willemsen/Daiders auf Anhieb harmoniert. Daher wird Daniel auch heute für den DM-Lauf in Strassbessenbach melden, um unter Wettkampfbedingungen mit Lauris Daiders zu trainieren. Denn nächstes Wochenende steht der GP in Kivioli (Estland) auf dem Programm.

Wächtersbach/Aufenau hieß an diesem Wochenende des 21./22.04.12 die dritte Station zur int. Deutschen Meisterschaft Klasse Seitenwagen, sowie des Deutschen Motocross-Pokals. Und insgesamt 31 Teams in beiden Starterklassen kamen nach Aufenau. Am Samstag standen 2 freie Trainings auf dem Plan, bei dem die Teams an ihrer Abstimmung des Gespannes feilten. Leider gab es bereits im Vorfeld einige negative Nachrichten zu vermelden. So hat sich das Team #58 Dennis Riekert (D) – Michael Klooz (D) nach dem letzten Wochenende in Schnaitheim auf eine sofortige Trennung und Beendigung der Saison geeinigt. Hintergrund sind sowohl familiäre als auch finanzielle Differenzen des B-Lizenz Teams vom MSC Wieslaufthal. Ebenso konnte der Österreicher #47 Kevin Bitsche nicht starten, da er keinen Ersatzbeifahrer für Johannes Vonbun (A) fand, der sich letzte Woche in Schnaitheim an der Schulter verletzt hatte. Internationaler wie in Aufenau war die inter DM schon lange nicht mehr, denn die Belgien-Connection war mit insgesamt 6 Teams nach Aufenau gekommen, darunter die Top WM-Teams #3 Jan Hendrickx (B) – Tim Smeuninx (B) und #6 Ben Adriaenssen (B) – Sven Verbrugge (B). Neben der Schweiz, die mit insgesamt 3 Teams vertreten war, nahm mit #70 Jimmy Pettersson (S) – Charlotta Arsfeld (S) ein Teams aus Schweden teil. Und mit Charlotta Arsfeld hatte das Starterfeld auch eine weibliche Beifahrerin zu bieten.

Das es diesmal für die in der inter DM Führenden #8 Janis und Lauris Daiders (LV) diesmal schwer werden würde, ihre Siegesserie aus den ersten beiden Veranstaltungen fortzuführen, wurde spätestens nach der Quali klar, denn diese gewannen #6 Adriaenssen – Verbrugge vor #3 Hendrickx – Smeuninx und den beiden Letten #2 Daiders. Als vierte ans Startgatter gingen dann #8 Marko Happich (D) – Martin Betschart (CH), gefolgt von #14 Andy Bürgler (CH) – Raphael Markert (D). Und in dieser Reihenfolge ging es dann auch ans Startgatter zum 1. Wertungslauf. Vom Start weg lieferten sich die Teams #2 Hendrickx-Smeuninx, #6 Adriaenssen-Verbrugge und #2 Daiders-Daiders einen Dreikampf an der Spitze, und die drei Spitzenteams hatten innerhalb kürzester Zeit bereits einen beachtlichen Vorsprung vor den viert und fünft Platzierten #8 Happich-Betschart und #14 Bürgler-Markert herausgefahren, der am Ende im Ziel dann sogar über eine Minute betrug! Ab Mitte des Rennens würde an der Spitze aber zunächst aus dem Dreikampf ein Zweikampf, denn #6 Adriaenssen-Verbrugge mussten abreißen lassen und fielen etwas zurück. Doch dann in der drittletzten Runde brach bei #2 Daiders-Daiders im Sprung der Lenkungsdämpfer und nur mit viel Geschick und fahrerischen Können vermieden die beiden einen Sturz. Allerdings mussten Sie nun das Tempo rapide drosseln, und so konnte dann schließlich #6 Adriaenssen-Verbrugge wieder aufholen, und in der letzten Runde kurz vor dem Ziel doch noch an den beiden Letten vorbei ziehen, und als zweite hinter den Laufsiegern #3 Hendrickx-Smeuninx. Wesentlich mehr Pech hatten da #50 Martin Walter (D) – Andre Saam (D), die im 1. Wertungslauf nach gutem Start erst ein kleines Scharmützel mit #56 Tobias Grund (D) – Thomas Weinmann (D) hatten, bei dem der Abreißschalter bei #50 Walter-Saam urplötzlich bei gleichzeitiger Kurvenfahrt der beiden Linksboote seinen Halt verlor, was einen Motorstillstand zur folge hatte. Nach kurzer Aufholjagd der beiden Crailsheimer brach ihnen dann in der sechsten Runde die Haltestange, so dass sie leider aufgeben mussten. Auch #37 Thomas Morch (D) – Stefan Nicke (D) hatten Pech, denn sie waren nach dem Start in der ersten Kurve direkt hinter #68 Weiss (A) – Schneider (A), die sich verharkten und überschlugen, eingeklemmt. So mussten die beiden dem Feld hinterher hetzen, schafften es aber schlussendlich noch auf einen tollen siebten Rang, den sie sich in der letzten Runde nach tollem Kampf mit #34 Marcel Faustmann (D) – Konstantin Koch (D) eroberten, die damit am Ende als achte die Zielflagge sahen. Schlimmer erwischte es da leider zwei der drei führenden Teams in der B-Lizenz Klasse des Deutschen Motocross-Pokals. Bereits in der Quali stürzten die Gesamtdritten #69 Nick Uhlig (D) – Philipp Oettel (D) am Röhren-Table. Dabei zog sich Beifahrer Philipp Oettel einen Schlüsselbeinbruch zu. Und im 1. Wertungslauf an gleicher Stelle sprangen #44 Sebastian Engelbrecht (D) – Andreas Hegewald (D) den Table voll, während der davor fahrende Schweizer #93 Max Gut mit Beifahrer Stefan Forster (D) den Table nur halb sprang und dazu plötzlich die Spur wechselte und nach innen zog, hinten ins Gespann des Schweizer rein und überschlugen sich mehrfach. Dabei zog sich Fahrer Sebastian Engelbrecht eine schwere Knieverletzung zu (vermutlich Kniescheibenbruch und sämtliche Bänder gerissen) und musste ins Krankenhaus. Schade für den sympathischen Sidecarcrosser, der erst im letzten Jahr einen Beinbruch erlitten hatte. #44 Beifahrer Andreas Hegewald war nachher schwer enttäuscht: “Gerade jetzt wo es bei uns so gut lief, und die Formkurve nach oben zeigte, passiert wieder so Mist. Letztes Jahr in Hänchen der Beinbruch, jetzt das… einfach ohne Worte.“ An dieser Stelle wünschen wir den beiden Engelbrecht und Oettel eine schnelle Genesung.

Im 2. Wertungslauf dann ein ähnliches Bild. Vorneweg die beiden Belgischen Teams #6 Adriaenssen-Verbrugge vor #3 Hendrickx-Smeuninx, dahinter dann #2 Daiders-Daiders. Diesmal waren es allerdings #3 Hendrickx-Smeuninx, die sich nach ca. der Hälfte des Rennens dem Druck der beiden Letten Daiders-Daiders beugen und diese an sich vorbei ziehen und dann sogar abreißen lassen mussten. Vorneweg kontrollierten #6 Adriaenssen-Verbrugge das Rennen und gewannen mit einem Start/Ziel Sieg den zweiten Lauf, so dass am Ende auch in der Tageswertung Platz 1 zu buche stand. Die beiden Letten konnten ihrerseits einen großen Vorsprung auf #3 Hendrickx-Smeuninx raus fahren. Auch im 2. Wertungslauf belief sich im Ziel der Vorsprung des Siegersduos auf die Verfolger auf über eine Minute! Nach dem Ausfall im 1. Wertungslauf, zeigten #50 Walter-Saam im 2. Lauf dann, dass Sie in diesem Jahr in der inter DM vorne mitmischen wollen. Bereits ab der dritten Runde hatten sie sich zum Linksboot-Dreikampf mit #14 Bürgler-Markert und #8 Happich-Betschart zusammen getan, sicherten sie sich nach einem einheitlichen Formationsflug über fast die gesamte Renndistanz im Ziel Rang vier. Weder #14 Bürgler-Markert – am Ende fünfte – noch #8 Happich-Betschart als sechste konnten trotz oder eben wegen der vielen Überrundungen der hinteren Teams – welche teilweise auch noch in Positionskämpfen waren – einen entscheidenden Angriff starten. #37 Morch-Nicke wiederholten ihr Ergebnis aus dem 1. Wertungslauf und wurden siebte. Thomas Morch meinte hinterher, dass er nach und nach immer besser mit dem neuen 4-Takt KTM-Motor zurecht kommt. Einzig der Trainingsrückstand ist noch spürbar, diesen könne sie nun aber in den kommenden 3 Wochen nachholen, denn erst am 13.05. geht es zum vierten Lauf zur int. Deutschen Meisterschaft nach Schopfheim an die Schweizer Grenze. Am darauffolgenden  Wochenende des 19./20.05.12 findet dann in Reutlingen der dritte WM-Lauf statt. Dort werden mit Sicherheit einige der A-Lizenz Teams aus Deutschland ihr Glück versuchen und sich für die beiden Endläufe zu qualifizieren.

Zum zweiten Lauf zur int. Deutschen Meisterschaft kamen am heutigen Sonntag insgesamt 28 Teams nach Schnaitheim bei Heidenheim. Der Wettergott hatte wie bereits beim WM-Lauf letztes Wochenende im holländischen Oldebroek auch heuer wieder keine gute Laune. Trotz konstantem Nieselregen über den ganzen Tag, war die Veranstaltung wie fast jedes Jahr sehr gut besucht. Der Nieselregen machte die Rennstrecke an einigen Stellen dann aber doch sehr rutschig und schlammig. Die Fahrer, die am Ende der Wertungsläufe noch eine Brille mit einigermaßen guter Sicht besaß, hatte doch einen gewissen Vorteil.

In einer anderen Liga befinden sich zur Zeit #2 Janis und Lauris Daiders aus Lettland. Die Deutschen Meister und Vizeweltmeister von 2011 waren einfach konkurrenzlos, und gewannen beide Wertungsläufe jeweils mit ungefährdeten Start/Ziel Siegen. Spannung war lediglich auf den Plätzen dahinter. Zum ersten Mal am Start in diesem Jahr waren #37 Thomas Morch (D) – Stefan Nicke (D), die nach Thomas Morch’s langwieriger Knieverletzung aus dem letzten Jahr erst am Osterwochenende ihre erste Trainingseinheit bestreiten konnten. Dazu kam noch der Umstieg auf einen 4-Takt KTM Motor. Trotz massivem Trainingsrückstand fuhren die beiden auf sehr respektable Ränge zehn und sieben. In beiden Läufen erlebten die zahlreichen Zuschauer an der Strecke einen tollen Kampf der Linkboot-Gespanne. Mit #50 Martin Walter (D) – Andre Saam (D) und #14 Andy Bürgler (CH) – Raphael Markert (D), sowie #19 Henrik Söderqvist (S) – Tim Gustavsson (S) und natürlich #8 Marko Happich (D) – Martin Betschart (CH) kämpften gleich 4 Teams mit Linksboot um die Plätze zwei bis fünf. Am besten schnitten dabei #14 Bürger – Markert ab, die im 1. Wertungslauf auf Rang drei und im 2. Wertungslauf dann auf Rang zwei fuhren und sich so den zweiten Platz in der Tageswertung sicherten. Mit Rang zwei und vier zeigten #50 Walter – Saam, dass sie nach zuletzt zwei Seuchenjahren mit vielen Verletzungen heuer wieder in absoluter Topform sind. Wie schon letztes Wochenende in Holland waren #19 Söderqvist – Gustavsson heute bärenstark. Und das nach all dem Chaos der letzten Wochen, die das Team erlebte. Auf der Heimfahrt vom GP in Frankreich ging der Teambus kaputt (Motorschaden), die Millard Brothers aus England nahmen die gestrandeten Schweden mit nach Holland. Und der ehemalige Sidecarcross Frank Hoffmann fungierte in Schnaitheim wie bereits auch schon in Holland als Mechaniker – assistiert vom ehemaligen deutschen Spitzenfahrer Weinmann -  und Hotelier mit seinem Teambus. Mit über einer halben Runde Rückstand gingen sie im 1. Wertungslauf nach einen Problem am Start ins Rennen und pflügten am Ende noch bis auf Rang sechs nach vorne. Dabei lieferten sie sich dann über mehrere Runden ein spannendes Duell um Rang sechs und sieben mit #47 Kevin Bitsche (A) – Johannes Vonbun (A). In der drittletzten Runde kamen #47 Bitsche – Vonbun nach einem Sprung in der darauffolgenden Rechtskurve ins schlingern und überschlugen sich über den Beiwagen, wobei es Beifahrer Johannes Vonbun direkt auf die Idealspur schleuderte und die direkt hinter den Österreichern fahrenden #19 Söderqvist – Gustavsson hatten trotz sofort eingeleiteter Notbremsung und versuchtem Ausweichmanöver keine Chance und überrollten Johannes Vonbun. Dieser konnte nach einiger Behandlungszeit durch die Sanitäter zumindest selbstständig wieder ins Fahrerlager laufen, fuhr dann aber mit starken Schmerzen in der Schulter zur Vorsorgeuntersuchung ins Krankenhaus. An dieser Stelle alles gute und eine schnelle Genesung. #8 Happich – Betschart bissen sich derweil an dem jungen Belgier #36 Andreas Clohse mit seinem deutschen Beifahrer Marco Godau die Zähne aus, und kamen so am Ende auf den fünften Rang im 1. Wertungslauf. Der Abstand der Spitzengruppe zu den Teams im Mittelfeld war dann schon sehr beträchtlich. Und auch die meist jungen Nachwuchstemas, die mit ihrer B-Lizenz in der Wertung des Motocrosspokals fuhren, mussten trotz ihrer Positionskämpfe immer auch den Blick nach hinten haben, falls ihre überrundung durch die Spitzengruppe anstand. Hierbei sei allerdings mal lobend erwähnt, dass die B-Lizenz Teams bei den Überrundungen immer fair Platz machten und auch auf die entsprechenden blauen Flaggen oder Handzeichen der Streckenposten reagierten.

Im 2. Wertungslauf fuhren die beiden Schweden #19 Söderqvist – Gustavsson dann auf den dritten Podestplatz hinter den zweitplazierten #14 Bürgler – Markert, und vor #50 Walter – Saam. Diese wiederum konnten erfolgreich alle Angriffe von #8 Happich – Betschart abwehren, die damit auch im zweiten Lauf nicht über Rang fünf hinaus kamen. Insgesamt kämpften diese 4 Teams fast über die gesamte Renndauer des 2. Wertungslaufes um die Plätze. Die meisten Punkte in der B-Lizenz Wertung des Deutschen Motocross Pokals holten sich wie bereits in Dolle #44 Sebastian Engelbrecht (D) – Andreas Hegewald (D). Weiter geht es nun bereits kommendes Wochenende beim 3. Lauf zur int. Deutschen Motocross Meisterschaft in Wächtersbach/Aufenau.

21. April 2012 12:00bis22. April 2012 18:00

Int. 40. DMV Kinzigtal Motocross

MSC Aufenau e.V. im DMV,
Martin-Luther-Str. 52, 63607 Wächtersbach
Tel: 06053-9678 Fax: 06053-619684
E-Mail: k.seipel@msc-aufenau.de
Nennungsdaten: Rennstrecke Tel + Fax 06053 1400
Nennungsdaten: Mobil: 0151 43133758

Der Terminkalender für die int. Deutsche Meisterschaft 2012 beinhaltet vorläufig 7 Veranstaltungen mit insgesamt 14 Wertungsläufen (a 30min + 2 Runden). Zusätzlich gibt es im Rahmen der int. deutschen Meisterschaft eine gesonderte Wertung für den Deutschen Motocrosspokal. Beide Klassen fahren in allen 22 Wertungsläufen zusammen.

Terminkalender int. Deutsche Meisterschaft 2012:

25.03.2012 Dolle
15.04.2012 Schnaitheim
22.04.2012 Wächtersbach-Aufenau
13.05.2012 Schopfheim
03.06.2012 Teutschenthal
22.07.2012 Strassbessenbach
19.08.2012 Geisleden

Alle Angaben ohne Gewähr. Änderungen jederzeit möglich!

Insgesamt 27 Gespanne, darunter einige WM-Teams, sind nach Wachtersbach-Aufenau zum 2. Lauf der int. Deutschen Meisterschaft gekommen, um Punkte zu ergattern. Trotz 1. Maifeiertag und Weißer Sonntag fanden bei schönstem Wetter gut 2.000 Zuschauer den Weg auf die Rennstrecke um den Rennen beizuwohnen. Alles in allem war die Veranstaltung des MSC Aufenau recht gelungen, die Strecke war in gutem Zustand und dank einiger heftiger Regenfälle im Laufe der vergangen Woche und am gestrigen Samstag kam es lediglich im 2. Wertungslauf zu etwas Staubentwicklung, die allerdings noch im Rahmen blieb.

Bereits nach dem Freien Training und der Quali war klar, dass die beiden Brüder #8 Janis und Lauris Daiders aus Lettland als absolute Topfavoriten auf den Tagessieg ins Rennen gehen würden, und es für #15 Marko Happich (D) – Meinrad Schelbert (CH) schwer werden würde zu gewinnen. Ihre Teilnahme trotz Nennung abgesagt hatten die Sieger vom 1. Lauf in Schnaitheim Jan Hendrickx (B) – Tim Smeuninx (B), die ihren neuen Race-Truck für die Reise zum WM-Lauf in der Ukraine nächstes Wochenende präparieren müssen. Von den 27 Teams starteten im 1. Wertungslauf allerdings nur 24, denn die Teams #133 Kristof Santermans (B) – Bruno Kälin (CH), #55 Gerhard Nabbe (D) – Christian Daiß (D) und #58 Dennis Riekert (D) – Michael Klooz (D) kamen zu spät zum Vorstart – und dieser somit schon geschlossen – und durften daher nicht mehr starten. Auf die Frage warum sie zu spät seinen, sagte Bruno Kälin (CH) einsichtig: “Wir haben es einfach verbummelt, und sind selber dran schuld. So sind nun mal die Regeln.” Vermutlich dachten die Teams, da sich der Start aufgrund eines Unfalls in einem vorrangegangen Rennen um ca. 15min nach hinten verzögerte, dass man dann ja auch etwas später zum Vorstart fahren kann. Die Regeln besagen allerdings, dass der Vorstart 10min vor Rennbeginn schließt, und hierfür gelten die Zeiten des offiziellen Zeitplans.
Stark waren auch die Holländer #25 Marcel Willemsen (NL) – Gertie Eggink (NL), die dritte im 1. Wertungslauf vor #42 Martin Walter (D) – Andre Saam (D) wurden, und damit ihre Topleistung aus der Quali bestätigten. Den Holeshoot im 1. Wertungslauf holten sich dann auch #8 Janis und Lauris Daiders (LV) vor #15 Happich (D) – Schelbert (CH) und fuhren einen ungefährdeten Sart-Zeil Sieg heraus. Stark auch die Holländer #25 M. Willemsen (NL) – Eggink (NL), die dritte im 1. Wertungslauf vor #42 Martin Walter (D) – Andre Saam (D) wurden, und damit ihre Topleistung aus der Quali bestätigten. Pech hatte das junge Deutsche Nachwuchsteam #63 Marcel Faustmann (D) – Kevin Riekert (D) die auf Rang drei liegend ihr mit Abstand bestes DM-Ergebnis hätten einfahren können, dann aber in Runde 7 mit den beiden Tschechischen Brüdern #7 Cermak kurz vorm Zielsprung kollidierten, wobei sich beide Gespanne überschlugen, und weit zurück fielen um dann toller Aufholjagd in der letzten Runde auch noch mit technischem Defekt (Kette gerissen) auszufallen. Für #7 Tomas Cermack (CZ) – Ondrej Cermak (CZ) war das Rennen nach dem Crash zu Ende. Auch #16 Thomas Morch (D) – Stefan Nicke (D), der heute seinen Geburtstag feierte, hatten ihre Probleme und kamen nur als 17 aus der ersten Runde fuhren dann aber noch bis auf den achten Rang vor. Thomas Morch hatte dabei mit harten Unterarmmuskel zu kämpfen. Einen tollen siebten Rang holten sich #11 Kevin Bitsche (A) – Stefan Forster (D) in ihrem ersten gemeinsamen Deutschen Meisterschaftslauf und zweitem Rennen über 30min+2Rd. überhaupt.

Zum Start des 2. Wertungslaufes waren diesmal alle Gespanne rechtzeitig im Vorstart und so ging es dann auch in die erste Kurve, aus der #15 Happich (D) – Schelbert (CH) als erste hervor gingen. Allerdings konnten sie sich nicht lange gegen die extrem schnellen #25 M. Willemsen (NL) – Eggink (NL) wehren und vielen auf Rang zwei. Schnell fuhren die beiden Holländer einen Vorsprung von gut 8 Sekunden heraus, bis sie auf einmal in Runde 7 langsamer wurden und schließlich in die Box fuhren. Eine Kühlerschlauchschelle hatte sich gelöst, und leider war der Schaden in der Box auf die Schnelle nicht zu reparieren, was damit “Out of Race” bedeutete. Somit waren #15 Happich (D) – Schelbert (CH) wieder die Führenden und mussten sich nun gegen die im 1. Wertungslauf ausgeschiedenen #7 Cermak (CZ) – Cermak (CZ) wehren. Dieses Duell entwickelte sich am Ende zu einen richtigen Herzschlagfinale, denn nachdem #15 Happich (D) – Schelbert (CH) in den letzten 3 Runden bereits mehrere Angriffe der Tschechen abwehren konnten so, waren sie in der letzten Runde vor der letzten Kurve auf gleicher Höhe, schafften es jedoch gerade noch so die Tür zuzumachen und somit den 2. Wertungslauf und auch die Tageswertung zu gewinnen. Die Letten #8 Daiders – Daiders hatten nach schlechten Start diesmal nur Rang vier hinter #18 Andy Bürgler (CH) – Raphael Markert (D) erreicht. Wie schon im 1. Wertungslauf mussten sich #16 Morch (D) – Nicke (D) nach hartem Kampf #36 Andreas Clohse (B) – Christian Verhagen (NL) geschlagen geben und wurden hinter diesen am Ende fünfte. Pech hatten diesmal auch #42 Walter (D) – Saam (D), die auf Rang drei liegen aber ihren Auspuff verloren und in der zweiten Runde in die Box fahren mussten um sich einen neuen Auspuff abzuholen. Mit fast einer Runde Rückstand ging es zur Aufholjagd, die am Ende mit einen achtbaren siebten Rang belohnt wurde. Der Tagessieg geht wie schon erwähnt an #15 Happich (D) – Schelbert (CH) vor #8 Daiders (LV) – Daiders (LV) und #18 Bürgler (CH) – Markert (D). Im Gesamtklassement liegen #15 Happich (D) – Schelbert (CH) nun mit 5 Pkt. hinter #8 Daiders (LV) – Daiders (LV) und 15 Pkt. vor #42 Walter (D) – Saam (D).

Weiter geht es nun nächstes Wochenende mit dem WM-Lauf in Chernivtsi (Ukraine) bevor es dann am 15.05.11 mit dem 3. DM-Lauf in Hänchen weiter geht.

24. April 2010 09:00bis25. April 2010 18:00


MSC Aufenau