DM-Auftakt in Schnaitheim / #8 Bügler/Betschart bei spannenden Rennen Tagessieger

Internationales Starterfeld beim DM-Auftakt

In gewohnter Tradition wird die deutsche Meisterschaft auch in diesem Jahr in Schnaitheim eröffnet. Und sowohl der gute Ruf des MSC Schnaitheim als Veranstalter

als auch für seine anspruchsvolle Strecke scheint sich wohl weit rumgesprochen zu haben. Den mit 38 Teams aus acht Nationen ist das Starterfeld mehr als gut besetzt. Unter anderem sind Teams aus Estland und Tschechien am Start, die zur Zeit ein Trainingslager abhalten und Schnaitheim als Training unter Rennbedingungen nutzen. Nicht am Start dagegen die amtierenden deutschen Meister #1 Janis u. Lauris Daiders aus Lettland. Aufgrund des Dopingfalles von Beifahrer Lauris Daiders in der letzten Saison beim WM-Lauf in Strassbessenbach steht von der FIM nach wie vor ein Urteil aus ob es eine Sperre gibt oder nicht. Auch für den WM-Auftakt in Oss (Niederlande) kommendes Wochenende haben die beiden Letten nicht gemeldet. Für sechs Teams heißt es bei dieser üppigen Starterzahl leider bereits nach der Quali die Heimreise anzutreten, denn nur die besten 30 dürfen ja bekanntlich an Startgatter.

Nachwuchs mit am Start

Nachdem die FIM die Altergrenze für Fahrer und Beifahrer bei WM-Läufen auf 16 herabgesetzt hat, zog nun der DMSB nach und änderte seine Richtlinien, so dass nun sämtliche Nachwuchsfahrer endlich endlich bei DM-Rennen starten dürfen. Einige Teams, die letztes Jahr noch im dt. Motocross-Pokal (B-Lizenz) gestartet waren, haben nun den Sprung in die in. DM-Wertung (A-Lizenz) gewagt. Aber trotz der Abgänge ist die Zahl der Teams beim Motocross-Pokal gewachsen. So manch neues Gesicht gab ebenso sein Debüt wie der 16jährige #911 Adrian Peter aus Marbug mit seinem Beifahrer Robin Ohl. Mit neuem Beifahrer ist auch #26 Thomas Morch wieder am Start. Nach der Trennung von Stefan Nicke steht jetzt der junge Robert Godau beim Torgauer im Boot. Ebenfalls als Highlight ist zu erwähnen, dass mit #194 Sabrina van Calster (B) auch eine Dame am Start ist. Zusammen mit ihrem Beifahrer Larris Hendrickx (B) lässt die hübsche Dame so manch gestandenes DM-Team hinter sich. Die beste Zeit in der Qualifikation führen die Vizemeister aus dem Vorjahr die beiden Schweizer #8 Bürger/Betschart vor #23 Walter/Vonbun und den Gaststartern #9 Stenborg/Stenborg aus Schweden. Somit gehen die ersten drei Plätze alle an Linksboote.

Den Holeshot des 1. Laufes holten sich #49 Garhammer/Klooz vor #26 Morch/Godau. Die Topvaforiten #8 Bürgler/Betschart kämpften sich aber schnell an die Spitze heran und übernahmen dann in der vierten Runde die Führung, die sie dann bis ins Ziel auch nicht mehr abgaben. Dahinter kämpften die Verfolger um die Plätze mit dem besseren Ende für die beiden Schweden #9 Stenborg/Stenborg die von Rang acht nach der ersten Runde noch zweit wurden. Nach dem Karriereende von Marko Happich und den fehlenden Letten Daiders/Daiders sind nun die deutschen Teams #23 Walter/Vonbun auf Rang drei sowie #26 Morch/Godau auf vier und #49 Garhammer/Klooz als fünte am Zug, und haben in der Zukunft reelle Chancen auf Popdestplätze. Nach #34 Schneider/Weiss auf Rang sechs klaffte dann allerdings doch eine recht große Lücke zum Rest des Feldes. Spannend ging es vor allem im hinteren Mittelfeld zu, wo die Teams des Motocross-Pokals um die Plätze kämpften. Hier hatten am Ende #169 Frech/Frech die Nase vorne. Großes Pech hatten #911 Peter/Ohl, die auf Rang 14. liegend einen kapitalen Motorschaden erlitten und somit in der zehnten Runde ausfielen. Aber es sollte noch schlimmer kommen… im 2. Lauf verdrehte sich Beifahrer Robin Ohl das Knie, so das an eine Weiterfahrt nicht m es ehr zu denken war! Statt die erhofften ersten Punte in der dt. Motocross-Pokal Wertung stand der Gang ins Krankenhaus an. Sehr bitter für das junge symphatische Nachwuchsteam.

2. Lauf mit gleichem Ausgang

Der zweite Lauf ist schnell erzählt, da er sich in der Abfolge nicht wirklich vom 1. Wertungslauf untschieden hat. Einzig die Tatsache, dass #23 Walter/Vonbun das Feld bis wenige Runde vor Schluss anführten und sich am Ende dann doch den Schweizern #8 Bürgler/Betschart beugen mussten war ein anderer Verlauf.

#8 Bürgler/Betschart#9 Stenborg/Stenborg als dritte kompletierten dann die Podestplätze! Den Start bzw. Holeshot gewannen wieder #49 Garhammer/Klooz, die am Ende wieder gute fünfte wurden! Stark auch die Leistung des neu formierten Teams #73 Richter/Hildebrand, die sich mit zweimal Rang zehn achtbar geschlagen haben. Den Tagessieg in der B-Lizenz Wertung holten sich überlegen die beiden Brüder #169 MichaelFrech/Max Frech aus Rheinfelden, die bereits im letzten Jahr bei zwei kurzen Gastauftritten ihr Können aufblitze ließen. Somit bleibt am Ende die komplett gleiche Plazierung in beiden Wertungsläufen und somit auch in der Tageswertung wie bereits erwähnt mit den satarken Tschechen #102 Diblik/Gabor auf Rang sechs hinter #34 Weiss/Schneider aus Österreich.