WM Rudersberg 1. Lauf / Mal wieder Willemsen – Grütter vor Sergis – Stupelis / Morch – Strauss tolle zehnte

Endlich gutes Wetter kein Regen, die Sonne luckt ab und an mal hervor, also beste Vorraussetzungen für 2 spannende Läufe heute. Und es ging auch gleich turbolent zu. Marko Happich – Meinrad Schelbert starb direkt beim Gatterfall der Motor ab und so mussten sie als letzte dem Feld hinterher hetzen, aber wie immer wenn dies bei Marko der Fall ist bekommen die Zuschauer eine Aufholjagd aller erster Sahne geboten. Happich – Schelbert flogen förmlich durch das hintere Feld und waren schon in der zweiten Runde auf Rang 14 vorgefahren und in Runde 5 bis auf Platz 7 hinter Rupeiks – Kurpnieks, und konnten diesen Platz bis ins Ziel verteidigen. Zwei Runden mehr und Happich – Schelbert hätten sicher auch die beiden Letten noch überholt. Aber ein ganz großes Rennen von Marko und Meinrad. Rudersberg scheint für Thomas Morch – Marius Strauss ein echt gutes Plaster zu sein, denn die beiden Joungster fuhren ein beherzten Rennen, und spielten im Konzert der Top 8 lange Zeit mit und lagen Mitte des Rennens sogar auf Rang 6. Am Ende wurden Morch – Strauss tolle zehnte was mit 11 Pkt. belohnt wurde und sie damit die magische 100 Pkt. Grenze überschritten.

Etwas weniger gut lief es bei den anderen Deutschen Gespannen, Jürgen Blank – Rainer Semet waren gleich am Start in der ersten Kurve in einen Unfall verwickelt wobei sie sich überschlugen und mit Santermanns – v. d. Bogaert verharkten und mit über einer halben Runde Rückstand das Rennen aufnehmen mussten und am Ende auf Rang 22 ins Ziel kamen. Josef Brustmann – Stefan Urich, die nach tollem Start unter den ersten 5 lagen mussten das Rennen leider in der fünften Runde beenden. Martin Walter – Thomas Weinmann, die das erste mal überhaupt zusammen fuhren wurden am Ende 24., allerdings mit zwei Runden Rückstand. Hoffentlich ist im zweiten Lauf noch etwas mehr drin für die beiden.

An der Spitze wie immer das gewohnte Bild, Daniel Willemsen – Reto Grütter (in neuen schwarzen Trikots) gewannen suverän den ersten Lauf vor Kristers Sergis – Kaspars Stupelis. Die Gebrüder Janis und Lauris Daiders aus Lettland setzen sich gegen Jan Hendrickx – Tim Smeuninx (Rang 4) durch und wurde dritte, und bestätigten damit ihre gute Form vom gestrigen Qualirace. Ebenfalls unter den Top 10 waren einmal mehr die Briten Stuart Brown – Luke Peters die mit ihrem neuen 4-Takt Motor von Husaberg immer besser in Schwung kommen und sechste wurden. Wenn Henrik Söderqvist in Runde 2 nicht seinen Beifahrer Tobias Sylwan nach einem Sprung verloren hätte, und in der letzten Runde technische Probleme gehabt hätte, wäre sicher mehr alsder neunte Rang heraus gesprungen, aber trotzdem boten die beiden Schweden mit ihrer spektakulären Fahrweise eine tolle Show.